The Ceremony – a true blessing for my Father and for me

24.4.2012 – Copyright: Margit MayRa Fuchs April 2012

Gestern kaufte ich einen „Lei“ (Blumenkranz) aus wunderschönen und duftenden Plumeria-Blumen für meinen Vater, der im Oktober letzten Jahres verstorben ist und plane diesen am nächsten Morgen in hawaiianischer Tradition dem Meer zu übergeben, als Symbol dafür, daß wir alle zurückkehren zu der einen großen Quelle, so wie ein einzelner Wassertropfen zurückkehrt in den großen, weiten Ozean.

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Natürlich würde ich mir die Präsenz der Delphine wünschen, da sie – laut meiner Information und Kommunikation mit den Delphinen, sowie der überlieferten Geschichten der Hawaiianer – die Seele hinüberbegleiten in die andere Dimension. Sie sind Begleiter über ide große Regenbogenbrücke – in beide Richtungen: wenn wir kommen und geboren werden und wenn wir diese Erde wieder verlassen.

Ich weiß zwar, daß mein Vater da schon längst hingegangen ist und sich gar nicht lange in den Zwischenwelten aufhielt, dennoch wäre es natürlich schön, wenn die Delphine kommen würden und so bitte ich sie noch am Abend, um ihre Präsenz bei der Übergabe des „Leis“.

Am nächsten Morgen scheinen die Delphine nirgends zu sein und in keiner der Buchten sind sie zu sehen und so gehe ich mit meiner Freundin Shelly einen Morgenkaffee trinken ins nahegelegene Cafe und wir beginnen den Tag ganz langsam und gemütlich.

Als ich dann beschließe, nun schwimmen zu gehen und hinunter fahre in eine der Buchten, sehe ich, daß die Delphine doch da sind und offensichtlich heute viel später als üblich gekommen sind.

Ich freue mich rießig darüber, da ich den „Lei“ bei mir habe und ihn nun gerne im Meer für meinen verstorbenen Vater übergeben möchte.

In der Anwesenheit der Delphine ist das natürlich ein ganz besonderer Segen.

Als ich mich bereit mache, um hinauszuschwimmen zu den Delphinen, kommt mein guter Bekannter Mike gerade aus dem Wasser und erzählt mir, daß die Delphine heute gar keine Lust hätten, mit Leuten zu sein und daß es sich gar nicht auszahlen würde für mich, hinauszuschwimmen.

Mir macht das gar nichts aus und ich schwimme dennoch hinaus, da ich einfach die Blumen einzeln vom Kranz fädeln werde, um sie dem großen Ozean zu übergeben.

Ich schwimme also weit hinaus in die Bucht und sehe die Delphine auch ganz kurz, merke aber tatsächlich, daß sie keinerlei Interesse haben mit mir oder mit den vielen, vielen anderen Leuten, die in der Bucht sind, zu sein.

Und so beginne ich einfach die erste Blume vom Kranz zu nehmen, um sie dem Meer in der Präsenz der Delphine zu übergeben.

In der Sekunde in der ich das mache, sehe ich 3 riesengroße Flossen auf mich zukommen – Ich weiß sofort: Das sind keine Flossen von den üblichen „Spinner-Dolphins“ hier, sondern ich weiß sofort, daß das die Rückenflossen von Großen Tümmlern sind.

Ich habe in all den 12 Jahren, in denen ich hier regelmäßig und täglich schwimme, noch nie Große Tümmler in dieser Bucht gesehen und auch noch nie gehört, daß sie hierher gekommen sind! Es ist mehr als ungewöhnlich und ich weiß, es ist ein maximaler Segen.

Ich weiß, daß sie gekommen sind für diese Zeremonie!

Ich schwimme also mit diesen dreien, natürlich einer Familie: einem großen Vater, einer großen Mama und einem Großen-Tümmler-Kind!. Während ich mit ihnen mitschwimme und sie mich mitnehmen, fädle ich langsam eine Blume nach der anderen vom Kranz und ziehe so eine Schnur/Spur aus Blumen im Ozean.

Trotz der vielen, vielen Leute in der Bucht schwimme nur ich und Zoe (mit der ich schon einmal ein unbeschreibliches Erlebnis mit den Großen Tümmlern hatte) mit ihnen.

Niemand sonst scheint die so riesigen Delphine zu bemerken und so nehmen sie mich mit in ihrer Mitte und schwimmen mit mir und Zoe in einer riesengroßen Runde um die ganze Bucht.

Sie schwimmen langsam, sodaß wir mitkommen können und wälzen auch genüßlich ihren Bauch sowie ihren Rücken im Sandboden der seichten Bucht. Ich bin ganz nahe zu dem erwachsenen Großen Tümmler mit dem Kind, das direkt unter dessen Bauch schwimmt und ich erhalte die ganz klare Botschaft: „I am still watching over you! You are still watched over and taken care of!“ Mein Vater paßt immer noch auf auf mich, aus einer anderen Dimension. Ich bin immer noch behütet/begleitet – auch von den Delphinen! Vom Großen Geist………wie auch immer wir es benennen wollen.

Nachdem unsere Runde beendet ist, verlassen die 3 Delphine wieder die Bucht und ich weiß, über jeden Zweifel erhaben, daß sie heute nur wegen dieser Zeremonie in die Bucht gekommen sind.

Ich bin maximal überwältigt über diese Synchronizität; über all das perfekte Timing, das notwendig war, um dies zu ermöglichen: die Sekunde, in der ich die erste Blume ins Wasser gebe, erscheinen diese drei Wesen aus dem Nichts und kommen direkt zu mir!

Ich bin berührt von ihrem unendlichen, íntuitivem Wissen, ihrer Liebe, und der inneren Weisheit ihres Seins.

Ich weiß, daß alles in göttlicher Ordnung ist, im göttlichen Plan eingebunden und daß unsere Verbindung zu allem was ist, unendlich ist. Ich weiß auch, daß es meinem Vater mehr als gut geht und daß er über mich wacht.

Beim Zurückschwimmen sehe ich noch die „Spinner-Dolphins“ und sie lassen mich für ein paar Minuten ganz nahe zu ihnen kommen. Ich bedanke mich bei ihnen, dafür, daß sie die Großen Tümmler heute mit in die Bucht gebracht haben und höre ihre Antwort:

„We had nothing to do with that. They came out of their own accord and their own free will.“

(Wir haben nichts damit zu tun. Sie kamen aus eigenen freien Stücken.)

THANK YOU SO VERY MUCH!

LIFE IS GOOD!

ENJOY IT TO THE MAX!

 

Copyright: Margit MayRa Fuchs 04/2012


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